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Pressemitteilungen


Neuer Gemeinschaftsstand von HDS, DSI, MODEUROP und WMS

Informationen rund um das Thema Schuhe und Füße stehen im Mittelpunkt des Gemeinschaftsstandes von HDS, DSI, MODEUROP und WMS. Zentral in Halle 6, A 32, gelegen, bündelt der neue Stand sämtliche Initiativen und Themengebiete des Verbandes sowie der angeschlossenen Institutionen an einem Ort. Das gilt auch für die Themen Kinderschuhe und WMS, welche erstmalig in den Gemeinschaftsstand integriert wurden. Interessierte Händler und Hersteller können sich hier unverbindlich über die WMS-Aktivitäten, den Premium-Wettbewerb 2010 und über die neuesten Marketing-Maßnahmen des erfolgreichen Weitenmaß-Systems informieren. WMS-Seminarleiterin Annette von Czarnowski steht am Sonntag nachmittag als kompetente Ansprechpartnerin in Sachen WMS zur Verfügung.

Darüber hinaus halten DSI und MODEUROP wieder umfangreiche modische Informationen für die aktuelle und die folgenden Saisons bereit. Neben der druckfrischen Ausgabe der DSI News ist die Colour Card für F/S 2011 am Stand erhältlich. Auch die neuesten Entwicklungen im Hinblick auf die vom DSI ins Leben gerufene ‚Initiative Passender Schuh‘ können hier abgerufen werden. Die Initiative, an der bereits zahlreiche renommierte Schuhhersteller teilnehmen und die von einer aufwändigen Medienkampagne begleitet wird, geht in der zweiten Jahreshälfte an den Start.

Offenbach, 19. Februar 2010
HDS/cs


Design made in Germany – HDS Workshop zum Thema Markenschutz

Marken stehen für hohe Qualität und Designkompetenz. Design und Optik sind ein wesentlicher Bestandteil ihres Erfolgs. Schuhe als schnelllebige Modeprodukte unterliegen einerseits kurzen Entwicklungs- und Präsentationsrhythmen. Andererseits verschlingen gerade die Entwicklungs- und Designabteilungen extrem hohe Kosten. Um diese Kosten zu umgehen und schnellen, kurzfristigen Erfolg zu erlangen, werden viele Produkte kopiert oder zumindest wesentliche Bestandteile des Designs übernommen. Allein in Deutschland ist in 2008 durch Marken- und Produktpiraterie ein Verlust von 50 Mrd. Euro entstanden, meldet das Bundesministerium für Wirtschaft. Die EU-Zollstatistik zählt im gleichen Zeitraum 179 Mio. beschlagnahmte Artikel in Europa, hier vor allem Bekleidung und Accessoires.

Bei dem vom HDS veranstalteten Workshop mit dem Titel ‚Design made in Germany – wie schütze ich mich vor Ideenklau?‘ referierten zwei hochkarätige Experten vor rund zehn Teilnehmern der deutschen Schuhindustrie. Sebastian Helmreich, Rechtsanwalt beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag und Mitglied des Aktionskreises gegen Produkt- und Markenpiraterie in Berlin, zeigte verschiedenste präventive Maßnahmen gegen Design-Diebstahl auf. Voraussetzung, um Muster und Modelle mit ästhetischem Zweck juristisch schützen zu können, sind die Faktoren Neuheit und Eigenart. Helmreich wies in diesem Zusammenhang auf die Vor- und Nachteile des eingetragenen bzw. nicht eingetragenen Geschmacksmusterschutzes hin. Christof Wolpert zeichnet für den Patentbereich der adidas group verantwortlich. Der Diplom-Physiker schilderte drastische Erfahrungen, die das Unternehmen in China und Fernost hinnehmen musste. Er empfahl den Schuhherstellern, ihr geistiges Eigentum durch penible Dokumentation vom ersten Tag an zu schützen. Zuvor müsse man sich die Frage stellen, was geschützt werden soll: das gesamte Produkt oder ein Detail. „Fokussieren Sie den Schutz auf die wirklichen Neuheiten Ihres Produktes“, gab er den Teilnehmern mit auf den Weg. „Und verfolgen Sie Ihre Linie konsequent. Denn das Design des Produktes zählt nach wie vor zu den entscheidenden Faktoren des Markterfolgs.“

Offenbach, 19. Februar 2010
HDS/cs


Branchentalk am Kamin

Eine illustre Runde von Branchenvertretern, darunter Vertreter der Fachpresse, der Industrie, des Handels und der Messe, war am 12. Februar der Einladung des HDS gefolgt, um in lockerer Atmosphäre über die aktuellen Ereignisse in der Schuh- und Lederwarenbranche zu diskutieren. Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer  des HDS, eröffnete die Runde mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Positive Ereignisse wie die Verschmelzung der Landesverbände zum Bundesverband, gefeiert im Rahmen eines großartigen Festaktes im Mai 2009, aber auch der Umzug des HDS und DSI  in moderne, neue Geschäftsräume sowie die hervorragende Medienresonanz auf die Veröffentlichung des ersten deutschen Kinderfuß-Reports durch das DSI standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen.

2009 war aber auch von einem harten Kampf gegen die Fortsetzung der Anti-Dumping-Maßnahmen geprägt. Trotz der vom HDS und der European Footwear Alliance auf höchster politischer und wirtschaftlicher Ebene geführten Gespräche konnte die Entscheidung der EU-Kommission nicht verhindert werden. „Seit der Einführung der Strafzölle in 2006 sind allein in Deutschland Kosten von ca. 200 Mio. Euro entstanden“, schätzt Manfred Junkert. „Diese Kostenmehrbelastung wird sich zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit auswirken.“

Das neue Jahr stellt die Branche auch unter personalpolitischen Aspekten vor große Herausforderungen. „Wir erwarten eine äußerst schwierige Tarifrunde“, so Junkert. Angesichts der niedrigen Inflationsrate von derzeit -0,4% und der nach wie vor schwierigen Lage auf den Exportmärkten sieht er wenig Spielraum für eine Erhöhung der Löhne und Gehälter. Die Erhaltung von Arbeitsplätzen müsse vielmehr im Mittelpunkt des Interesses stehen. Zunehmend problematisch sieht Matthias Malessa, HDS-Vorstandsmitglied und bei adidas verantwortlich für den

Bereich Human Ressources, die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter. Ein Thema, das nicht nur in der Industrie, sonder auch im Handel für Gesprächsstoff sorgt. Imageprobleme machten es schwierig, wirklich gute Mitarbeiter für den Verkauf von Schuhen zu finden, glaubt Jochen Schneider vom gleichnamigen Schuhhaus in Tübingen.

 


Illustre Runde beim zweiten HDS-Kamingespräch in Frankfurt. An der Diskussion nahmen teil:
(v.l.n.r.) Ilona Sauerbier, Schuhmarkt, Kirstin Deutelmoser, GDS, Stefan Bruder, abro, Günter Althaus, anwr, Manfred Junkert, HDS, Michael Brumme, Sternefeld Verlag, Jochen Schneider, Schuhhhaus Schneider, Petra Salewski, schuhkurier, Manfred Willsch, shoez, Dr. Claudia Schulz, HDS. (nicht im Bild: Matthias Malessa, adidas)

 

DSI als wertvolle Informations- und Medienplattform

Um Image, Qualität und Passform geht es unter anderem bei der vom DSI ins Leben gerufenen Kampagne ‚Initiative passender Schuh’. Angelehnt an den großen Erfolg des ersten deutschen Kinderfuß-Reportes leistet das DSI in Kooperation mit dem PFI und einer Reihe von renommierten Schuhherstellern einen wichtigen Beitrag zur Wertschätzung des Produktes Schuh beim Verbraucher. Der Start der Initiative, die verschiedene medienwirksame Elemente beinhaltet, ist für Mitte 2010 vorgesehen.

„Das DSI ist ein unschätzbar wertvolles Instrument, um Themen der deutschen Schuhwirtschaft über eine neutrale, glaubwürdige Plattform an die Öffentlichkeit zu transportieren“, ist DSI-Geschäftsführer Manfred Junkert überzeugt. Das beweist nicht nur die überdurchschnittliche hohe Medienresonanz auf den deutschen Kinderfuß-Report. Auch die neuesten Trends der Schuhmode werden durch das DSI über sämtliche Kanäle der Medien (TV, Radio, Print- und Online-Redaktionen) breit und effizient gestreut. Demgegenüber soll der von der anwr kürzlich veröffentliche ‚Deutsche Schuh-Index’ nicht als modischer Leitfaden, sondern als Orientierung beim Einkauf verstanden werden, erläuterte Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der anwr die Vorteile für den Händler.

Um die allerneuesten Trends geht es wieder bei der kommenden Ausgabe der GDS. Kirstin Deutelmoser. Director GDS & Global Shoes, machte den Teilnehmern des Kamingesprächs Lust auf spannende Themen und Events. Ohne zu viel zu verraten, deutete die Messechefin Innovationen im Segment Wellness und Komfort an. Auch HDS und DSI werden auf der GDS vertreten sein. An einem neuen Gemeinschafsstand, in dem auch der WMS-Stand integriert wurde, in Halle 6 zeigt der Verband Flagge.

Offenbach, 16.02.2010
HDS/cs


Schuhindustrie enttäuscht über Verlängerung von Strafzöllen

HDS-Hauptgeschäftsführer Junkert: „Mit liberaler Wirtschaftspolitik hat das nichts zu tun“
Die deutsche Schuhindustrie nimmt die heutige Entscheidung des EU-Ministerrats, die Strafzölle auf Schuhe aus China und Vietnam ab Januar 2010 um weitere 15 Monate zu verlängern, mit tiefer Enttäuschung zur Kenntnis.

Die ursprüngliche Vereinbarung der Mitgliedsstaaten aus dem Jahr 2006, die Zölle nach zwei Jahren auslaufen zu lassen, wurde durch den heutigen Beschluss endgültig zunichte gemacht. Der Beschluss macht auch deutlich, dass die EU nicht bereit ist, Protektionismus tatsächlich zu bekämpfen. Es ist ernüchternd zu sehen, wie sowohl die EU-Kommission als auch einige gewählte Regierungsvertreter ihr eindeutig gegebenes Wort gebrochen haben.

„Besonders enttäuschend ist für uns das Verhalten der neuen Bundesregierung. Die plötzliche Kehrtwende des Wirtschaftsministeriums vor wenigen Wochen hat die unsinnige Verlängerung überhaupt erst möglich gemacht“, so Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Schuhindustrie (HDS). „Dass gerade ein FDP-Wirtschaftsminister sich auf Kompromisse zu Lasten unserer mittelständisch geprägten Industrie und der deutschen Verbraucher eingelassen hat, überrascht und enttäuscht uns. Mit liberaler Wirtschaftspolitik hat das nichts zu tun.“

Noch am 18. November hatte sich die Bundesregierung in einer Abstimmung gegen die
Verlängerung der Zölle ausgesprochen, sich dann aber enthalten. Dieser undurchsichtige Kuhhandel wird die europäische Schuhindustrie, und damit letztlich den europäischen Verbraucher, weit über eine Milliarde Euro kosten.

„Die Verlängerung der Strafzölle auf Schuhe um weitere 15 Monate ist vollkommen inakzeptabel. Sie zeigt, dass die EU allen gegenteiligen Behauptungen zum Trotz ihren protektionistischen Kurs zu Lasten der erfolgreichen deutschen Schuhindustrie und der europäischen Konsumenten gnadenlos durchzieht. Rationale ökonomische Erwägungen und ordentliche, transparente Verfahrensweisen wurden in diesem Fall vollkommen missachtet. Wir hoffen, dass die EU dieses Mal ihr Wort halten wird und die Zölle nach 15 Monate tatsächlich aufheben wird“, so HDS-Hauptgeschäftsführer Junkert weiter.

Die Kommission hat versprochen, dass die Strafzölle in keinem Fall um mehr als 15 Monate verlängert werden sollen. Dafür gibt es bisher jedoch noch keine schriftliche Bestätigung. Der HDS fordert die Kommission auf, eine verbindliche Garantie zu geben, dass sie ihr Versprechen halten wird.

Dies ist auch vor dem Hintergrund wichtig, dass die Mitgliedsstaaten, die sich bei der Abstimmung enthalten haben, dies mit der festen Überzeugung getan haben, dass die Maßnahmen definitiv nach 15 Monaten beendet werden.

Der HDS und die in der European Footwear Alliance zusammengeschlossenen europäischen Produzenten werden weiter für die Prinzipien des freien Handels kämpfen und alle möglichen juristischen Schritte gegen diese ungerechtfertigte Entscheidung gründlich prüfen.


Hinweis an die Redaktionen: Die „European Footwear Alliance“ verschickt parallel
eine gekürzte Form dieser Meldung an die europäischen Medien.
Offenbach, 22.12.2009

Rückfragen:
Dr. Claudia Schulz, HDS - Bundesverband der Schuhindustrie e.V.
c.schulz@hds-schuh.de; +49. 69. 82 97 41-10
Philip Hiersemenzel, dimap communications,
p.hiersemenzel@dimap-communications.de, +49 174 90 88188
Daniel Florian, dimap communications
d.florian@dimap-communications.de, +49-30-590001-16
Natasha Hurley, GPlus Europe,
natashahurley@gpluseurope.com, +32 485 301 049


HDS enttäuscht über die Entscheidung der EU-Kommission:
Anti-Dumping-Maßnahmen werden um weitere 15 Monate verlängert

Am 2. Dezember hat die EU-Kommission in Brüssel die Fortsetzung der Strafzölle auf Schuhe mit Lederobermaterial aus China und Vietnam um weitere 15 Monate beschlossen. Das Urteil wurde durch eine Mehrheitsentscheidung unter den EU-Staaten herbeigeführt. Zehn Länder stimmten für, zwölf Länder gegen eine Verlängerung der Anti-Dumping-Maßnahmen. Fünf Länder, darunter Deutschland und Österreich, enthielten sich der Stimme.

Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des HDS, zeigt sich über die Entscheidung der EU-Kommission tief betroffen: „Der HDS, unsere Mitgliedsunternehmen sowie alle Mitglieder der European Footwear Alliance haben das Ergebnis mit großem Missfallen und Unverständnis hinnehmen müssen. Wir sind maßlos enttäuscht, dass unsere Bemühungen und Gespräche, die wir auf höchster politischer und wirtschaftlicher Ebene geführt haben, die Entscheidung der EU-Kommission nicht in unserem Sinne beeinflussen konnten.“ Das Beispiel zeigt, dass die Bekenntnisse der Bundesregierung zur freien Marktwirtschaft und gegen Protektionismus nichts als Rhetorik sind. Die Bundesregierung macht eine Kehrtwendung um 180°. Diese Kehrtwende ist ein expliziter Bruch der Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. Erst am 19. November hatte sie aus gutem Grund gegen eine Verlängerung der Zölle gestimmt. Eine Enthaltung ist de facto eine Ja-Stimme für Zölle.

Seit der Einführung der Strafzölle in 2006 wird die europäische Schuhbranche mit einer Gesamtsumme von rund 800 Mio. Euro belastet. Die Entscheidung der EU-Kommission, die Strafzölle um weitere 15 Monate zu verlängern, beeinträchtigt die gut aufgestellten, erfolgreichen europäischen Schuhhersteller in erheblichem Maße, ihre Position im hart umkämpften, globalisierten Markt weiter auszubauen. Die unmittelbar bei der Einfuhr zu zahlenden Strafzölle verursachen unnötige Kosten und zusätzliche Liquiditätsbelastungen für die meist mittelständisch geprägten Unternehmen. Auch vor dem Hintergrund der nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Situation ist die Entscheidung der EU-Kommission nicht nachvollziehbar. „Eine durch die Verlängerung der Anti-Dumping-Maßnahmen zwangsläufig hervorgerufene Preissteigerung ist für alle Markteilnehmer untragbar. Es liegt auf der Hand, dass sich die Preissteigerungen negativ auf die derzeit noch vorhandene Kaufbereitschaft der Konsumenten auswirken werden“, skizziert Manfred Junkert das unheilvolle Szenario in der Schuhbranche. „Die Bundesregierung schadet nachhaltig den Interessen der deutschen Wirtschaft.“


Offenbach, 3. Dezember 2009
HDS/cs


HDS-Geschäftsführer Junkert: „Regierung sollte sich nicht ins Bockshorn jagen lassen
und faulen Kompromiss ablehnen“

Der Bundesverband der Schuhindustrie (HDS) nimmt mit Befremden zur Kenntnis, dass die EU Kommission sich über das Votum der Mitgliedsstaaten hinsichtlich der Abschaffung von Strafzöllen
auf Schuhimporte aus China und Vietnam hinweggesetzt hat. So hat die Kommission dem
Europäischen Rat heute vorgeschlagen die Zölle um 15 Monate zu verlängern, obwohl sich am
19. November eine Mehrheit der Mitgliedsstaaten explizit gegen eine solche Verlängerung
ausgesprochen hatte.

Mit ihrem Vorgehen missachtet die Kommission den Willen der Mitgliedsstaaten und das Interesse
der europäischen – und ganz besonders der deutschen – Verbraucher. Der Vorschlag zeugt überdies
von bisher ungeahntem Zynismus: Die Kommission ist sich natürlich darüber im Klaren, dass sie ihr
Versprechen, die Zölle nach Ablauf der 15 Monate endgültig auslaufen zu lassen, eigentlich gar
nicht geben kann. Sie hätte schlicht keinerlei rechtliche Handhabe, um dann eine erneute
Überprüfung zu verhindern. Auch entsprechende „politische Garantien“ haben sich schon in der
Vergangenheit als vollkommen haltlos erwiesen.

„Die Bundesregierung sollte sich nicht ins Bockshorn jagen lassen und diesem faulen, angeblichen
Kompromiss auf gar keinen Fall zustimmen. Es geht hier schlicht um eine endlose Verlängerung der
Zölle“, so HDS-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert. „Die anderslautenden Versprechen der
Kommission sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen. In 15 Monaten ist eine völlig neue
Kommission im Amt und schon rein rechtlich ließe sich eine erneute Verlängerung nicht verhindern.“

„Rein juristisch können die protektionistischen Mitgliedsstaaten, die die Verlängerung der Zölle
betreiben, auch in Zukunft weitere Überprüfungen verlangen“, urteilen auch die Europarechtsexperten der „European Footwear Alliance (EFA)“, der auch der HDS angehört.

„Die Bundesregierung sollte weiter für die sofortige Abschaffung der Zölle eintreten“ ergänzt
Junkert deshalb. „Die deutschen Verbraucher und die deutsche Schuhindustrie dürfen nicht noch
länger dafür bestraft werden, dass sie sich an die Bedingung der Globalisierung angepasst haben,
nur weil andere den Zug der Zeit verpasst haben. Die Zölle sind blanker Protektionismus, dem die
Regierung in ihrem Koalitionsvertrag zu Recht den Kampf angesagt hat.“

Die EFA hat ihren Rechtsbeistand damit beauftragt alle juristischen Optionen, inklusive möglichen
Klagen, zu prüfen.

Offenbach, 27. November 2009

HDS/cs


HDS Mitgliederversammlung am 3. und 4. Mai 2010 in Pirmasens

Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Schuhindustrie, HDS, findet am 3. und 4. Mai 2010 in Pirmasens statt. „Wir haben uns ganz bewusst für die Schuhstadt Pirmasens entschieden“, erläutert HDS-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert. „Am Standort Pirmasens gehen
traditionelles Schuhhandwerk, modernste Technologie und Forschung eine effiziente, zukunftsgerichtete Verbindung ein, die auch auf internationalem Terrain anerkannt wird und zunehmend an Bedeutung gewinnt.“

Die Mitgliederversammlung wird von einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet, das in enger Zusammenarbeit mit den HDS-Partnern PFI (Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens) und dem ISC (International Shoe Competence Center Pirmasens) organisiert wird. Interessante Vorträge und Workshops zu branchenbewegenden Themen stehen im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung.

Offenbach, 26. November 2009

HDS/cs


 

Bei Rückfragen:
Dr. Claudia Schulz
HDS - Bundesverband der Schuhindustrie
Tel.: 069/829741-10
E-mail: c.schulz@hds-schuh.de        
                                       

 

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