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Pressemitteilungen


HDS-Broschüre: Die Schuhwirtschaft in Zahlen

Ab sofort ist die HDS-Broschüre ‚Schuhe 2009/2010 – Die Schuhwirtschaft in Zahlen‘ beim HDS erhältlich. Das für Schuhindustrie und Schuhhandel unverzichtbare Kompendium beinhaltet die Produktionszahlen der deutschen Schuhindustrie, Import- und Exportstatistiken nach Ländern sowie Durchschnittspreise, Preisindizes und Kennzahlen zum deutschen Schuheinzelhandel sowie privaten Verbrauch (Inlandsverfügungsmenge/ Marktversorgung). Die Statistiken bieten einen Überblick über die Entwicklung der letzten zehn Jahre und enthalten außerdem eine erste Übersicht über die wichtigsten Daten zur deutschen Schuhwirtschaft im Zeitraum Januar bis April 2010.

Das 140-seitige Kompendium ist beim HDS zum Preis von € 98 zzgl. MwSt. erhältlich.

Die Broschüre kann per Telefax (069 / 81 28 10) oder per E-Mail (e.klueppel@hds-schuh.de) bestellt werden.

Offenbach, 9. Juli 2010


HDS Workshop ‚Schadstoffe in Schuhen’ im PFI Pirmasens
Nahezu täglich tauchen neue Stoffe auf, die gesetzlich verboten oder diskutiert werden. Auch Verbraucherzeitschriften widmen sich in regelmäßigen Abständen der Thematik ‚Schadstoffe im Schuh’. Die Verunsicherung in der Branche und nicht zuletzt bei den Konsumenten ist groß. In die Kritik geratene Hersteller müssen nicht selten Image-Schädigungen ihrer Marke befürchten.


Wie lässt sich Chrom VI im Leder nachweisen?
Dr. Kerstin Schulte und eine Laborantin des PFI führten die Workshop-Teilnehmer in die Geheimnisse der chemischen Prüfmethoden ein.  


Die in diesen Untersuchungen veröffentlichten Ergebnisse stoßen bei Experten immer wieder auf Kritik. Vieles bleibt diffus. Aufklärung und Wissenserweiterung zu dieser komplexen Thematik bot jetzt der erstmalig vom Bundesverband der Schuhindustrie, HDS, und dem PFI (Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens), organisierte Workshop unter dem Titel ‚Schadstoffe in Schuhen’. Im Rahmen dieser exklusiven Veranstaltung, die am 17. Juni in Pirmasens stattgefunden hat, ermöglichten Dr. Kerstin Schulte, Abteilungsleiterin chemische Analytik, und Liselotte Vijselaar, Abteilungsleiterin Physikalische Prüfung und Forschung, den Teilnehmern eine detaillierte Sicht auf die neuesten, gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien und entsprechenden Prüfmethoden. Anhand von theoretischen Beispielen und praktischen Laborversuchen erfuhren die Vertreter der Fachpresse und des Schuhhandels, wie zum Beispiel Chrom VI, die Gesundheit gefährdende Chemikalien oder Schwermetalle im Schuh nachgewiesen werden können.


Dr. Kerstin Schulte und Liselotte Vijselaar mit den Teilnehmern des ersten von HDS und PFI gemeinsam organisierten Workshops zum Thema Schadstoffe in Schuhen.

Bei den physikalischen Tests standen die Themen Farbechtheit, Korrosion und Wasserdichtheit im Mittelpunkt des Interesses. Prüfungen zu Tragekomfort, Tragegebrauch (Verschleiß) und dem für Handel und Industrie gleichermaßen belastenden Thema Beanstandungen rundeten die informative Veranstaltung ab. In naher Zukunft sind weitere Workshops für Presse-, Handel- und Industrievertreter geplant. Weitere Informationen erhalten Interessenten beim PFI Pirmasens (www.pfi-germany.de) sowie beim HDS in Offenbach (Email: info@hds-schuh.de).

Offenbach, 16. Juni 2010

HDS/cs


Chinesische Handelsdelegation zu Gast beim HDS

Die aktuellen Entwicklungen im Handel zwischen China und der EU standen im Mittelpunkt einer Informationsreise durch Deutschland, die eine Delegation von Fach- und Führungskräften aus der chinesischen Provinz Jiangsu auch in die Lederstadt Offenbach und in die Geschäftsstelle des Bundesverbands der Schuhindustrie, HDS, führte. Am 10. Juni nutzen rund 20 Vertreter von Wirtschaftsförderungsämtern und Unternehmer die Gelegenheit zum praxisnahen Erfahrungsaustausch mit HDS-Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert.

Schwerpunkt des im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen und des Handelsministeriums der Provinz Jiangsu organisierten Fortbildungsprogramms war der Themenkomplex EU & WTO, hier vor allem der aktuelle Stand der Entwicklungen im Bereich Antidumping/ Antisubventionsverfahren. Vor der Delegation machte Manfred Junkert die ablehnende Position des HDS und der European Footwear Alliance gegenüber Strafzöllen auf Schuhe aus China deutlich: „Als Exportnation sind wir auf freie Märkte angewiesen, um Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland zu sichern.“ Manfred Junkert appellierte an die Delegation, sich in China für einen freien Marktzugang einzusetzen. „Der Außenhandel zwischen den beiden Ländern darf keine Einbahnstraße sein.“ 
 
Offenbach, 10. Juni 2010

HDS/cs


Moskau und Tokio im Blickpunkt der deutschen Schuhindustrie

Konsum und Export ziehen wieder an. Mit diesem Fazit endeten die Messen MosShoes (22. bis 25. März in Moskau) und ISF (13. bis 15. April  in Tokio) für die  zum wiederholten Mal im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes teilnehmenden deutschen Schuhhersteller.  

Insbesondere die MosShoes sendet positive Signale: Auf ca. 21.390 qm Fläche (Vorjahr 16.000 qm) nahmen 372 Aussteller (Vorjahr: 316) aus 20 Ländern teil. Mit 13.116 Fachbesuchern will die Messe im Vergleich zur September-Ausgabe 2009 (7.400 Besucher) ein Plus von gut 77% erzielt haben. Auch die 29 deutschen Hersteller bewerteten den Verlauf der Messe durchweg besser als im vergangenen Jahr. Für den überwiegenden Teil der Aussteller ist die MosShoes die wichtigste Messe für die Bearbeitung des russischen Marktes. Die Qualität und Anzahl der Kontakte wurden positiv, die weiteren Aussichten für den russischen Schuhmarkt wurden – auch aufgrund des wieder steigenden Rubel-Kurses – zuversichtlich beurteilt. Auf der nächsten MosShoes, die vom 27. bis 30. September stattfindet, wird der deutsche Gemeinschaftsstand erneut mit einer starken Beteiligung vertreten sein.  

Die 40. ISF in Tokio musste mit 178 Ausstellern aus 13 Ländern einen Rückgang um zehn Firmen im Vergleich zur Oktober-Ausgabe 2009 hinnehmen. Von den 178 Ausstellern kamen 104 aus Japan, was einem Anteil von ca. 58% entspricht. Zuwächse verzeichnet die ISF auf Besucherseite: 5.139 Besucher entsprechen einem Plus von 8% im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland war auf seinem Gemeinschaftsstand wie im Vorjahr mit zehn Ausstellern vertreten. Der Schwerpunkt der Produktpräsentation lag wiederum im Segment Komfortschuhe, welche bei den Japanern aufgrund des steigenden Anteils der älteren Bevölkerung und des hohen Bewusstseins für Gesundheit und Komfort, eine große Nachfrage erzielen. Die deutschen Schuhmarken weisen in Japan einen hohen Bekanntheitsgrad, auf, die Herkunftsbezeichnung ‚Deutsch‘ genießt in puncto Passform, Verarbeitung und Wertigkeit einen exzellenten Ruf. Die nächste ISF - wiederum mit deutscher Beteiligung - findet vom 29. September bis 1. Oktober 2010 in Tokio statt.

 

Exportrückgänge in 2009
Die deutschen Schuhausfuhren nach Russland betrugen in 2009 4,0 Mio. Paar. Sie lagen damit um 1,0 Mio. Paar - das sind -20,3% - unter der paarzahlmäßigen Ausfuhr des Jahres 2008. Wertmäßig sanken die deutschen Schuhexporte von 183 Mio. Euro in 2008 um –33,3% auf 122 Mio. Euro in 2009. Damit fiel der Durchschnittspreis der exportierten Schuhe nach Russland von 36,20 Euro in 2008 um -16,3% auf 30,31 Euro in 2009. Schuhe mit Lederoberteil hatten an der paarzahlmäßigen Ausfuhr von Deutschland nach Russland in 2009 einen Anteil von 72% (2008: 75%). Der Rest verteilte sich auf Schuhe mit Kunststoffoberteil mit 11% (2008: 13%) und Textiloberteil mit 10% (2008: 9%) sowie auf andere Schuhe.
Die deutschen Schuhausfuhren nach Japan betrugen in 2009  690 Tsd. Paar. Sie lagen damit um 102 Tsd. Paar - das sind -12,9% - unter der paarzahlmäßigen Ausfuhr des Jahres 2008. Wertmäßig gingen die deutschen Schuhexporte von 26,6 Mio. Euro in 2008 um -11,3% auf 23,6 Mio. Euro in 2009 zurück. Der Durchschnittspreis der exportierten Schuhe nach Japan erhöhte sich von 33,56 Euro in 2008 um +1,9% auf 34,20 Euro in 2009. Der durchschnittliche Exportpreis pro Paar Lederschuhe stieg von 43,84 Euro in 2008 um +5,1% auf 46,06 Euro in 2009. Schuhe mit Lederoberteil hatten an der paarzahlmäßigen Ausfuhr von Deutschland nach Japan in 2009 einen Anteil von rd. 53%. Der Anteil der Schuhe mit Kunststoffoberteil lag bei 43%. Der Rest waren im wesentlichen Schuhe mit Textiloberteil (4%).

Offenbach, 11. Mai  2010

HDS/cs

 


Schuhbranche trifft sich beim HDS-Symposium in Pirmasens

Hochkarätige Referenten, spannende Vorträge und ein Veranstaltungsort mit viel Potenzial. Mit diesem Fazit endete das HDS-Symposium unter dem Titel ‚Marken, Messe, neue Märkte. Die Schuhbranche im Wandel‘, das am 4. Mai im ISC Pirmasens stattgefunden hat. Rund 85 namhafte Teilnehmer aus Schuhindustrie und Schuhhandel sowie zahlreiche Pressevertreter nutzten die Gelegenheit zum Informationsaustausch und zur Wissenserweiterung über den Tellerrand der Branche hinaus.


„Totgesagte leben länger!“ Der HDS-Vorsitzende Ralph Rieker hob die wachsende Bedeutung der einst kriselnden, zum Sterben verurteilten Schuhstadt Pirmasens hervor. Nicht nur eine beachtliche Anzahl an Schuh- und Zubehöranbietern hat in der Südwestpfalz ihren Sitz. Gemeinsam mit den verschiedenen Bildungseinrichtungen der Stadt sorgen die äußerst erfolgreichen Institutionen des PFI und ISC dafür, dass Schuh-Know-how, neueste Technologien und innovatives Design über die Grenzen von Pirmasens hinaus in die Welt getragen und langfristig gesichert werden. In seinem Grußwort dankte der Pirmasenser OB Dr. Bernhard Mattheis dem HDS für sein Engagement und das Vertrauen in den Standort, dessen Potenzial in Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll.

Messen, Marken, neue Märkte
Der HDS hatte für das Symposium hochkarätige Referenten gewinnen können. Den Anfang machte Kirstin Deutelmoser, Director GDS & GLS, die den Teilnehmern die wichtigsten Daten, Fakten und Marketingmaßnahmen zur Düsseldorfer Schuhmesse vorstellte. „Von der reinen Produktschau über Infotainment setzen wir heute auf Communitainment“, so die Messeleiterin über das aktuelle Konzept der GDS, das den gewachsenen Ansprüchen der Besucher und Aussteller Rechnung trägt und die persönliche Kommunikation mit noch mehr Nähe zum Kunden in den Mittelpunkt rückt. Dr. Gerhard Nickolaus, Direktor des PFI, Pirmasens, fesselte die Teilnehmer mit seinem ebenso spannenden, wie humoristisch untermalten Vortrag zum Thema ‚Ökologische Anforderungen an das Produkt Schuh‘. „Wo hört der sinnvolle Verbraucherschutz auf und fängt die Hysterie an“, fragt sich der Chemiker und vergleicht die nahezu monatlich auftauchenden neuen Gesetze und Grenzwertverordnungen mit einem Kampf gegen die Hydra.


Nicht weniger brisant stellt sich das Thema ‚Design- und Gebrauchsmusterschutz’ dar. „Weltweit generieren Plagiatoren und Fälscher einen Umsatz von 485 Mio. Dollar“, erklärt Dr. Aliki Busse von der renommierten Rechtsanwaltskanzlei Busse & Partner, München. Allein in Deutschland gehen durch Produkt- und Markenpiraterie ca. 75.000 Arbeitsplätze verloren. Die Schäden, die den Originalherstellern entstehen, gehen in die Milliarden. Dr. Busse rät zur Vorsorge durch „optimale Fertigung“ und die Inanspruchnahme von Schutzrechten.

 

Der Online-Handel mit Schuhen stellt die gesamte Branche vor neue Herausforderungen. Dr. Stephanie Caspar, Geschäftsführerin des erst kürzlich gegründeten Online-Schuhportals mirapodo, Berlin, eröffnete den Teilnehmern spannende Einblicke in die Geheimnisse des Online-Handels und die Bedeutung von Social Media für die Schuhbranche. Derzeit werden bei mirapodo ca. 5.500 Modelle von 180 Marken angeboten. „Unser Ziel sind 15.000 Modelle“, so die mirapodo-Geschäftsführerin, die mit ihrem Konzept   auf unkomplizierten Service, Markenvielfalt und innovative Passformlösungen setzt. „Der Kunde steht bei mirapodo im Mittelpunkt. Wir orientieren uns bewusst an den besten Fachgeschäften“, erläutert Dr. Stephanie Caspar ihre Philosophie.


Eine Podiumsdiskussion über die Zukunft der Schuhbranche, an der Achim Gabor (Gabor), Günter Althaus (anwr), sowie die Referentinnen Kirstin Deutelmoser und Dr. Stephanie Caspar teilnahmen, rundete das HDS-Symposium ab. „Mehr denn je wird es beim Handel mit Schuhen darauf ankommen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein“, ist Moderator und Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert überzeugt. Statt über eine sterbende Branche zu philosophieren, gilt es, die Wertigkeit des Schuhs wieder in den Mittelpunkt zu rücken. „Der Schuh muss sexy sein“, bringt es anwr-Vorstand Günter Althaus auf den Punkt. Durch eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel, die Nutzung aller Kommunikationskanäle und technischer Innovationen sieht die Expertenrunde die Zukunft der Schuhbranche auch über das Jahr 2020 hinaus als gesichert an.

Offenbach, 05. Mai 2010
HDS/cs


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Gute Frequenz am Gemeinschaftsstand von HDS, DSI, MODEUROP und WMS

Der neue Gemeinschaftsstand von HDS, DSI, MODEUROP und WMS ist bei den Besuchern der GDS sehr gut angekommen. An allen Messetagen herrschte eine gleichmäßig hohe Frequenz. Gelobt wurde vor allem die offene, moderne Architektur. Zentral, in unmittelbarer Nähe zu den Ständen der HDS-Mitglieder gelegen, bündelte der neue Stand sämtliche Initiativen und Themengebiete des Verbandes sowie der angeschlossenen Institutionen an einem Ort. Das gilt auch für die Themen Kinderschuhe und WMS, welche erstmalig in den Gemeinschaftsstand integriert wurden. Interessierte Händler und Hersteller informierten sich hier unverbindlich über die WMS-Aktivitäten, den Premium-Wettbewerb 2010 und über die innovative WMS Computermess-Station.
 

Darüber hinaus hielten DSI und MODEUROP wieder umfangreiche modische Informationen für die aktuelle und die folgenden Saisons bereit. Neben der druckfrischen Ausgabe der DSI News stieß die Colour Card für F/S 2011 auf verstärktes Interesse. Auch die neuesten Entwicklungen im Hinblick auf die vom DSI ins Leben gerufene ‚Initiative Passender Schuh‘ konnten am HDS/DSI-Stand abgerufen werden. Die Initiative, an der bereits zahlreiche renommierte Schuhhersteller teilnehmen und die von einer aufwändigen Medienkampagne begleitet wird, geht in der zweiten Jahreshälfte an den Start.

 

Offenbach, 16. März 2010
HDS/cs


Design made in Germany – HDS Workshop zum Thema Markenschutz

Marken stehen für hohe Qualität und Designkompetenz. Design und Optik sind ein wesentlicher Bestandteil ihres Erfolgs. Schuhe als schnelllebige Modeprodukte unterliegen einerseits kurzen Entwicklungs- und Präsentationsrhythmen. Andererseits verschlingen gerade die Entwicklungs- und Designabteilungen extrem hohe Kosten. Um diese Kosten zu umgehen und schnellen, kurzfristigen Erfolg zu erlangen, werden viele Produkte kopiert oder zumindest wesentliche Bestandteile des Designs übernommen. Allein in Deutschland ist in 2008 durch Marken- und Produktpiraterie ein Verlust von 50 Mrd. Euro entstanden, meldet das Bundesministerium für Wirtschaft. Die EU-Zollstatistik zählt im gleichen Zeitraum 179 Mio. beschlagnahmte Artikel in Europa, hier vor allem Bekleidung und Accessoires.

Bei dem vom HDS veranstalteten Workshop mit dem Titel ‚Design made in Germany – wie schütze ich mich vor Ideenklau?‘ referierten zwei hochkarätige Experten vor rund zehn Teilnehmern der deutschen Schuhindustrie. Sebastian Helmreich, Rechtsanwalt beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag und Mitglied des Aktionskreises gegen Produkt- und Markenpiraterie in Berlin, zeigte verschiedenste präventive Maßnahmen gegen Design-Diebstahl auf. Voraussetzung, um Muster und Modelle mit ästhetischem Zweck juristisch schützen zu können, sind die Faktoren Neuheit und Eigenart. Helmreich wies in diesem Zusammenhang auf die Vor- und Nachteile des eingetragenen bzw. nicht eingetragenen Geschmacksmusterschutzes hin. Christof Wolpert zeichnet für den Patentbereich der adidas group verantwortlich. Der Diplom-Physiker schilderte drastische Erfahrungen, die das Unternehmen in China und Fernost hinnehmen musste. Er empfahl den Schuhherstellern, ihr geistiges Eigentum durch penible Dokumentation vom ersten Tag an zu schützen. Zuvor müsse man sich die Frage stellen, was geschützt werden soll: das gesamte Produkt oder ein Detail. „Fokussieren Sie den Schutz auf die wirklichen Neuheiten Ihres Produktes“, gab er den Teilnehmern mit auf den Weg. „Und verfolgen Sie Ihre Linie konsequent. Denn das Design des Produktes zählt nach wie vor zu den entscheidenden Faktoren des Markterfolgs.“

Offenbach, 19. Februar 2010
HDS/cs

 


 

Bei Rückfragen:
Dr. Claudia Schulz
HDS - Bundesverband der Schuhindustrie
Tel.: 069/829741-10
E-mail: c.schulz@hds-schuh.de        
                                       

 

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