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Zeitungsartikel Die Rheinpfalz vom 04. Mai 2010
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Zeitungsartikel der Pirmasenser Zeitung vom 07. April 2010
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Schuhe, Accessoires und die Menschen, die in dieser ebenso traditionsreichen wie dynamischen Branche arbeiten, standen am 5. Mai im Mittelpunkt des HDS-Symposiums ‚Macht und Moral im Schuh- und Modebusiness‘. Über 200 Gäste aus Industrie, Handel und Medien waren der Einladung des HDS nach Offenbach gefolgt und feierten im Anschluss an das Symposium hoch über den Dächern der Rhein-Main-Metropole die Verschmelzung der Landesverbände zum Bundesverband der Schuhindustrie.

September 2008
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11. Footwear Fashion Future Award
Zum elften Mal wurde in diesem Jahr der von Hauptverband der Deutschen Schuhindustrie ausgeschriebene Nachwuchs-Designer-Preis ‚Footwear Fashion Future Award‘ verliehen. |
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Originell, futuristisch, anspruchsvoll. Mit diesen Eigenschaften lassen sich die Entwürfe der Preisträger am besten beschreiben.
Unter den zahlreichen kreativen Einsendungen deutscher und internationaler Herkunft hat die Jury drei Modelle als preiswürdig herausgestellt. Die Schuhe überzeugten die Experten aufgrund ihrer außergewöhnlichen, technischen, funktionellen und fantasievollen Gestaltung.
Das Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro wurde wie folgt aufgeteilt: 3.000 Euro für die Siegerin und jeweils 1.000 Euro für die beiden zweitbesten Entwürfe.
Die Bilder in hoher Auflösung finden Sie im Download Service.
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Die Siegerehrung fand am 13. September unter Mitwirkung von Gudrun Hock, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf, sowie HDS-Vorstandsvorsitzendem Ralph Rieker auf der Schuhmesse GDS in Düsseldorf statt.
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Die Jury, bestehend aus
Nadine L’Allemand (Shoez), Ilona Sauerbier (Schuhmarkt), Marga Indra-Heide (Fashion Consulting), Petra Salewski (Schuhkurier), Dr. Claudia Schulz (DSI), Kirstin Deutelmoser (GDS) und Helga Cevey (DSI) hatte die eingereichten Schuhmodelle nach Kriterien wie Kreativität, Originalität, Innovation, fachgerechte Umsetzung und technische Perfektion bewertet. |
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v.l.n.r.:
Felix Braun (2. Platz), Bürgermeisterin Gudrun Hock, Isabelle Zahorka (2. Platz), Werner M. Dornscheidt (Vorsitzender der Geschäftsfuehrung Messe Düsseldorf), Simone Schmitt (1. Platz), Ralph Rieker (Vorsitzender HDS). |
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v.l.n.r.:
Gudrun Hock, Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf, Preisträgerin Simone Schmitt (1. Platz), Ralph Rieker (Vorsitzender HDS). |
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1. Preis
Den Schuh zieh ich mir an! Dieses Sprichwort drückt eine essentielle Aufgabe des Lebens aus: Man soll Verantwortung übernehmen. Diese Aufgabe überträgt Simone Schmitt mit viel Raffinesse auf das Objekt Schuh und präsentiert eine hoch anspruchsvolle, zielgruppenorientierte Reihe von Modellen, die nicht nur formschön sind, sondern gleichzeitig funktionelle und praktische Aspekte aufweisen. Der Entwurf ‚Turndown‘ beispielsweise verfügt über ein in die Sohle eingebautes Scharnier. Dieses klappt nach hinten, öffnet den Einstiegsbereich und vereinfacht das Anziehen der Schuhe. Die Idee eines Reise-Schuhs greift die Kreation ‚Shell Shoe‘ auf. Von einer Concha-Muschel inspiriert, lässt sich der Schuh zu einem kleinen Päckchen ineinanderschieben; durch die Verwendung von Segeltuch wird das Modell darüber hinaus besonders leicht. Simone Schmitt beweist mit ihren äußerst variantenreichen Kreationen nicht nur hohes technologisches und künstlerisches Know-how, auch die umfangreiche, sehr professionell gestaltete Dokumentation mit ausführlichem Infomaterial überzeugte die Jury. |
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2. Preis
Welche Frau hatte noch nie das Problem, sich entscheiden zu müssen, welche und wie viele Schuhe sie in den Urlaubskoffer packt? Der ‚Schuh-Schuh‘, ein multifunktionaler, wandelbarer Entwurf von Isabelle Zahorka, gibt auf diese Frage die lang ersehnte Antwort. Als Basis diente dabei eine Zehensandale, die durch einen auswechselbaren, individuell zum jeweiligen Outfit kombinierbaren Schaft ergänzt wird. Mit Hilfe eines am Sohlenrand verlaufenden Klettbandes können Zehensandale und Schaft im Handumdrehen verbunden werden und lassen auf diese Weise immer wieder neue Kreationen entstehen. Verschiedene Styles, darunter die so genannte ‚Grill-Socke‘ (eine Zehensandale mit gestricktem, strumpfähnlichem Oberteil), eine Canvas-Stiefelette und ein Ballerina-ähnliches Modell, werden darüber hinaus in einem aussagekräftigen, originell gestalteten Booklet präsentiert. Der platzsparende, in jede Handtasche passende ‚Schuh-Schuh‘ überzeugte die Jury nicht nur aufgrund seiner Originalität und liebevollen Verarbeitung. Auch die kommerzielle Umsetzbarkeit ist bei diesem Entwurf gegeben. |
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2. Preis
Parkour, eine relativ junge Sportart, bei der es darauf ankommt, Hindernisse wie Mauern und Geländer möglichst effizient , flüssig und elegant zu überwinden, war der Auslöser für die dynamische Kreation von Felix Braun. Sein futuristisch wirkender Schuh namens ‚Scray‘ unterstützt den Läufer bei seinen Bewegungen und beugt gleichzeitig Verletzungen vor. Ein am oberen Schaft integrierter Bügel, der federnde, flexible und auch stützende Eigenschaften in sich vereint, wirkt dabei nicht nur als Schutz, sondern vermag durch die gezielte Kraftaufnahme und –abgabe den Läufer in seiner Leistungs- und Sprungfähigkeit zu steigern. Haft und Trittsicherheit auf unterschiedlichsten Böden und bei verschiedenen Witterungsbedingungen garantiert darüber hinaus die Sohle, bei deren Gestaltung sich der Kreativen von der Biomimetik und Nanotechnologie inspirieren ließ. Die Funktionsweise der Sohlenstruktur leitet sich aus der Natur ab. Felix Braun setzt hier auf Adhäsionskräfte, wie sie viele Insekten und als Paradebeispiel der Gecko besitzen, um auf glatten Oberflächen Halt zu finden. |
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Bilder vom FFF 2008 (hohe Auflösung) ZIP
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